Birken-Jungfernkind: Lebensraum und Balz   4 comments

Der Tipp stammt noch von meinem Lehrmeister Dietmar Woizilinski, jahrelang war ich immer zum falschen Zeitpunkt unterwegs. Aber heute war es endlich soweit: bei optimalen Bedingungen eine Vormittags-Exkursion auf die Stromtrasse nach Hilden.

Sandboden gibt es dort, einen Reitweg, reichlich bewuchsfreie Bodenstellen, dazu jede Menge Nährstoffe in Form von Kaninchenkötteln, Pferdeäpfeln oder Hundekot: Ein Lebensraum wie aus dem Biotopschutz-Lehrbuch.

Und siehe da: Birken-Jungfernkinder in Menge, und zwar auf dem Boden, balzend, und gar nicht mal so fotoscheu!

 

Stromtrasse beim Hildener Tierheim, Lebensraum von A. parthenias, 16.3.2012

Stromtrasse beim Hildener Tierheim, Lebensraum von A. parthenias, 16.3.2012

Archieris parthenias Männchen und Weibchen, Hilden, 16.3.2012 (Foto: Armin Dahl)

Archiaeris parthenias Männchen und Weibchen, Hilden, 16.3.2012 (Foto: Armin Dahl)

Archieris parthenias Weibchen, Hilden, 16.3.2012 (Foto: Armin Dahl)

Archiearis parthenias Weibchen, Hilden, 16.3.2012 (Foto: Armin Dahl)

Birken-Jungfernkind beim Sonnenbad, 16.3.2012 (Foto: Armin Dahl)

Birken-Jungfernkind beim Sonnenbad, 16.3.2012 (Foto: Armin Dahl)

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Veröffentlicht 16. März 2012 von spoerkelnbruch in Ökologie, Lebensräume

4 Antworten zu “Birken-Jungfernkind: Lebensraum und Balz

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  1. Jungfernkinder hätte ich heute auch gerne gesehen. Von 11:00 – 13:00 Uhr habe ich in den Himmel zu den Birken-Wipfeln geschaut und mir fast eine Halsstarre zugezogen. In Duisburg-Ungelsheim war ich unterwegs, wo unzählige Birken standen, aber es tat sich nichts. Das Wetter war auch hier vorzüglich und fast bewuchsfreie Flächen gab es auch.
    Dann ging es weiter nach Duisburg-Huckingen, entlang der U 79, Birken ohne Ende, aber keine Jungfernkinder. Da kenne ich noch einen Ort, den ich hoffentlich in den nächsten Tagen aufsuchen kann.
    Ganz unnütz war die Wanderung nicht. An einigen Birken habe ich Bohrlöcher gefunden. Vielleicht klappt es dann später ja bei den Sesien.

  2. Situation heute in Duisburg-Großenbaum ähnlich der Stromstraße beim Hildener Tierheim, sonnig, 9 – 10°, 10:00 bis 11:40 Uhr, aber leider keine Jungfernkinder, wohl 1 x Aglais urticae und 1 x Polygonia c-album an Weidekätzchenblüten. Bis jetzt glaube ich noch nicht daran, dass es sie in Duisburg gibt.

  3. Heute hat es endlich geklappt, 11:50 Uhr, 14°, sonnig, im Waldgebiet in Duisburg-Großenbaum am Neuenbaumsweg, Mischwald mit dort überwiegendem Birkenbestand. Bei der fotografischen Sicherung konnte ein Männchen von 07518 Boudinotiana notha (HÜBNER, 1803) – Mittleres Jungfernkind identifiziert werden. Die weiteren 4 gesichteten Jungfernkinder konnten nicht hinreichend bestimmt werden. Jedenfalls konnten dort keine Schwärme in den Birkenwipfeln festgestellt werden. Sie hielten sich vorwiegend in Bodennähe auf und waren wegen des Untergrundes von verdorrtem Laub und Farn schwer zu verfolgen. Die Suche in Bodennähe scheint jedenfalls vielversprechender zu sein als in den Baumspitzen.

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