Die Wapiti-Motte   Leave a comment

Incurvaria masculella, Haan, Spörkelnbruch, 2. Mai 2012 (Foto: Armin Dahl)Unfassbar was die Evolution so alles hervorbringt: gegen die Sensoren der einheimischen Miniersackmotten (Incurvariidae) muss die Spürnase eines Hundes ein relativ stumpfes Instrument sein. Incurvaria masculella hat gerade mal 12-15 mm Flügelspannweite, das bedrohlich aussehende Gerät auf dem Kopf des Männchens würde auch einem Rothirsch alle Ehre machen.

Das ist wohl der gerechte Ausgleich für das traurige Dasein der Miniersackmotten-Raupe, die den Großteil ihres Lebens in einem selbst gesponnenen Sack in der Streuschicht verbringen, wo sie welkes Laub fressen. Nur das erste Stadium miniert, d.h. die L1-Raupe lebt im Innern eines Blattes, englische Mottenseiten behaupten: Vor allem in Weißdorn-Blättern.

 

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Veröffentlicht 3. Mai 2012 von spoerkelnbruch in Arten / Listen

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