Kleiner Schneckenspinner im Felderbachtal   3 comments

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Heterogenea asella ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775) – Kleiner Schneckenspinner, Velbert-Langenberg, NSG Felderbachtal, 17./18. Juli 2013 (Foto: Armin Dahl)

Typische Ruhehaltung: Die Schneckenspinner strecken den Hinterleib nach oben.

Typische Ruhehaltung: Die Schneckenspinner strecken den Hinterleib nach oben. Wenn sie dann endlich mal ruhig sitzen.. (Foto: Armin Dahl)

Die Saison kommt richtig gut in Schwung, seit zwei Wochen trockenes Sommerwetter, und schon gibt es neue schöne Beobachtungen: Den Kleinen Schneckenspinner Heterogenea asella hatte ich vorher noch nie gesehen, aber verwechseln kann man ihn nicht, auch wenn auf den Fotos der schöne kupfrige Glanz des Falters nicht herauskommt.

Das Tierchen ist selten, der letzte Fund aus der Region ist auch schon bald 20 Jahre her, 1994 gab´s asella schon mal im Herichhauser Bachtal in Wuppertal-Cronenberg

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Veröffentlicht 18. Juli 2013 von spoerkelnbruch in Arten / Listen

3 Antworten zu “Kleiner Schneckenspinner im Felderbachtal

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  1. Das ist ja ein Ding! Toller Fund! Die Art hat ja eine sehr typische Ruhehaltung, ähnlich der des großen „Bruders“, geht aber vielleicht doch mal unter Tortriciden unter, wenn man auf diese Micros nicht achtet.

  2. Echt toll. Wie genau sah denn der Biotop aus? Aus Brandenburg kenne ich die Art aus dem schönen Spreewald und einem grundwassernahen Wald mit viel Linde am westlichen Berliner Stadtrand (wo auch pomonaria und harpagula fliegen). Hier in NRW würde ich die Art auch gerne mal nachweisen.

    Frank Rosenbauer
    • das Felderbachtal ist ein schmales Bachtal mit Feuchtgrünland (Schlangenknöterichwiesen mit Orchideen) im Talgrund und steiler Mischwald an den Hängen, bei uns als Lichtfang-Standort gefürchtet wg. Kaltluftschneise, aber wir haben dort auch schon hin und wieder gigantischen Anflug gehabt, auch schon mal mehr Köcherfliegen als Falter, aber auch mal Hirschkäfer…
      http://goo.gl/maps/HO7vV
      Ist seit langem NSG und seit 1987 in mehreren Wellen untersucht, von Nippel (1987), Uli Bosch (1997) und jetzt seit 2007 wieder von mir und Armin R.

      P..S. hast Du gesehen: Orthotelia sparganella, ein Mikro der Wasserschwertlilie frisst, davon haben wir bisher ganze 6 Nachweise im Arbeitsgebiet..
      http://www.lepiforum.de/1_forum.pl?page=1;md=read;id=57776

      spoerkelnbruch

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