Verlorenes Terrain bei Tagfaltern   Leave a comment

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Verbreitung v. Pyrgus malvae und Melitaea cinxia im mittleren NRW. Quelle: schmetterlinge-nrw.de


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Pyrgus malvae, D-RLP Traben-Trarbach, 25. Mai 2014 (Foto: Armin Dahl). Populationen im Niederbergischen sind momentan keine bekannt. Nächste aktuelle Vorkommen fliegen in der Wahner Heide.


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Melitaea cinxia (LINNAEUS, 1758) – Wegerich-Scheckenfalter, D-RLP Traben-Trarbach, 25. Mai 2014 (Foto: Armin Dahl). Leicht zu erkennen an der Punktreihe in der orangen Subterminalbinde. Nächste aktuelle Vorkommen liegen in der Eifel.


Noch vor einigen Jahrzehnten waren in unserem Arbeitsgebiet  ein paar Arten regelmäßig und häufig anzutreffen, die man heute vor Ort vergeblich sucht oder nur in größerer Entfernung finden kann. In der Karte links ist die aktuelle Datenlage bei zwei Arten dargestellt, wobei das sicher noch zu vervollständigen ist. Aber man erkennt den großräumigen Rückzug schon sehr gut.
Die Gründe dafür sind nicht so recht erkennbar, am Klimawandel kann es jedenfalls nicht liegen, sonst  müssten beide Arten hier ja häufiger sein als früher.
Also kann es eigentlich nur an der Biotopqualität liegen bzw. an der nicht vorhandenen Qualität und geringen Größe der Lebensräume, mangelnder Vernetzung etc.

 

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Veröffentlicht 28. Mai 2014 von spoerkelnbruch in Klimawandel, Lebensräume, Tagfalter

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