Eulen füttern in der Wahner Heide   2 comments

Wahner Heide Karte

Köderstellen in der Wahner Heide (rote Kreise), 26.12.2015 (Protokoll)

Das Jahresende rückt näher, aber das Gras wächst, die Gänseblümchen blühen und man kann im T-Shirt draussen herumlaufen: Besinnliches herumsitzen unterm Tannenbaum ist mein Ding eh nicht. 16,5 °C am Zweiten Weihnachsfeiertag, eher genau das rechte Wetter um ein paar Kästchen in den Verbreitungskarten der schmetterlinge-nrw.de zu schwärzen. Und nebenbei ein bisschen Bewegung an der frischen Luft.

Die Wahner Heide bietet sich für eine ordentliche sogenannte „Quadrantenorgie“ geradezu an, in 20 Minuten kann man drumherumfahren, und dabei durchquert man vier Quadranten in zwei Meßtischblättern.
Also wurde gestern der Eimer mit den Köderschnüren gepackt, zuätzlich noch eine Schüssel mit Bananen-Rotwein-Apfelmatsche, auch der Malerpinsel mit dem langen Stiel, Abfahrt um 16.00 Uhr, um 17.30 waren fünf Köderstellen rund um den Flughafen eingerichtet.
Eigentlich hatte ich nicht mit allzuviel Erfolg gerechnet. Denkste, hier das Ergebnis: praktisch das gesamte Wintereulenspektrum ist aktiv, vereinzelte Kätzcheneulen fliegen auch schon.

Phlogophora meticulosa 1 Raupe
Eupsilia transversa  12
Conistra vaccinii  208
Conistra ligula 2
Conistra rubiginosa 6
Conistra rubiginea 3
Conistra erythrocephala  9
Orthosia cerasi  2

Ein tolles Jahr geht zu Ende, der Datenbestand und die schwarzen Kästchen in den Karten nehmen weiter zu. Und wer noch Lust und Zeit hat kann ja noch ein paar Quadranten füllen und hier darüber berichten.

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Veröffentlicht 27. Dezember 2015 von spoerkelnbruch in Arten / Listen, Eulenfalter, Heideterrasse

2 Antworten zu “Eulen füttern in der Wahner Heide

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  1. Das läßt das Lepidopterologenherz doch höher schlagen, da werde ich mich heute Nachmittag mal um das MTB 4809 Remscheid verdient machen wollen…

  2. Ein paar Stunden später darf ich nun feststellen, daß es im Raum Wermelskirchen, dort treffen sich die Viertelquadranten des MTB 4809 Remscheid, heute faltermäßig bescheidener ausgesehen hat, als gestern in der Wahner Heide. Lag es am Köder, Portugieser Weißherbst als Grundlage, nur mit Zucker vermischt? Oder waren die Falter alle satt? Die Temperatur war mit 11oC für die Jahreszeit weiterhin sehr hoch, es war zwar an manchen Fundorten bodenfeucht, aber auch fast windstill. Was solls, mit neuer Rezeptur wird das Projekt demnächst weiter verfolgt.
    Die Neunachweise für die Viertelquadranten sind die folgenden:
    4809,1: rubiginosa
    4809,2: transversa, vaccinii, rubiginosa
    4809,3: Acleris hastiana
    4809,4: vaccinii

    Zeigt sich demnächst auch in der Online-Datenbank.

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