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Ein mittelgroßes Federgeistchen am Licht, mitten auf einer fast vegetationsfreien Fläche mit etlichen fruchtenden Blütenständen des Huflattichs, da kommt nicht allzu viel in Frage: pallidata und ochrodactyla fliegen jeweils zur Blütezeit von Schafgarbe und Rainfarn, und fallen deshalb als Kandidaten aus. Der Verdacht liegt nahe dass es sich bei dem Tier um Platyptilia gonodactyla ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775) handelt. Und wer es genauer wissen will, muss einfach mal die Blütenstände des Huflattichs absuchen. Da findet man ziemlich schnell die typischen gonodactyla-Fraßspuren (zentrales Loch im Blütenboden) und bereits beim zehnten Blütenstand hatte ich Glück und erwischte eine Raupe die sich anscheinend gerade einspinnen wollte:

Platyptilia gonodactyla, Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

Platyptilia gonodactyla, Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

Fruchtender Huflattich (Tussilago farfara), Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

Fruchtender Huflattich (Tussilago farfara), Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

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Hier war was drin! Ausgefressener Blütenboden, Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

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knapp verpasst!, Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

Raupe von Platyptilia gonodactyla, Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

Raupe von Platyptilia gonodactyla, Mülheim, 6. Mai 2016 (Foto: Armin Dahl)

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Veröffentlicht 7. Mai 2016 von spoerkelnbruch in Mikros

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