Mann oh Mann, nicht nur der Lockdown ist eine harte Prüfung, sondern auch das Wetter. Dieses Jahr hatte ich noch nicht ein vernünftiges Foto von seltenen Schmetterlingen schießen können. Immer nur Kälte und Regen, auch nachts am Licht nicht viel los. Doch schon Anfang letzter Woche zeichnete sich ein ganz, ganz kleines „Zwischenhoch“ für Donnerstag ab. Dieses kurze Sonnenfenster konnten Daniel Müller und ich nutzen, um dem Orion-Bläuling (Fetthennen-Bläuling, Scolitantides orion) an der Mosel einen Besuch abzustatten. Ich selbst hatte den Falter tatsächlich noch nie gesehen und so war ich dankbar, dass mich Daniel als ortskundiger Schmetterlingsexperte in den Steilhängen der Mosel an die richtigen Stellen führte. Was soll man sagen: die Mission war ein voller Erfolg! Und: der Fetthennen-Bläuling war nicht die einzige Rarität, die es zu sehen gab. Hier muss man einfach mal sagen: so geht gelungener Naturschutz! Das ist wirklich vorbildlich. Es wäre natürlich ein Traum, wenn sich so eine Einstellung zur Natur auf das ganze Moseltal ausdehnen würde. Ich sage nur: Mosel-Apollofalter! Das Kontrastprogramm dazu gab es leider auch, aber nicht auf den relevanten Flächen… Fotos: siehe unten (Fotos anklicken für die Bildbeschreibung).






















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Ja, da kann ich mich der Brigitte nur anschließen. Danke fürs Zeigen der schönen Aufnahmen!
Hallo Tim,
Wahnsinn! Herrliche Bilder! Wie aus einer anderen Welt – jedenfalls verglichen mit dem Wetter, das ich gerade so durch’s Fenster sehe, und erst recht, was die Artenvielfalt an der Mosel angeht …
Danke für den sonnigen Bericht und viele Grüße
Brigitte