Autor-Archiv

Die Eisenhut-Goldeule, Polychrysia moneta (Fabricius, 1787)   4 comments

Manche Nachtfalterarten lassen sich nur schwer über die üblichen Methoden wie Licht- oder Köderfang nachweisen. Die Eisenhut-Goldeule, Polychrysia moneta, gehört zu dieser Gruppe.
Eisenhut_GoldeuleFoto 1: Eisenhut-Goldeule, Wuppertal-Barmen, Dickmannstraße, Raupe im April 2017 durch Ludger Buller gefunden, Zucht und Foto Armin Radtke.

Eisenhut

Foto 2: 20. April 2019, Eisenhut, zusammengesponnene Triebspitze, Wuppertal-Barmen, Kriemhildenstraße, Freilandfoto Armin Radtke.

Eisenhut_Goldeulenraupe

Foto 3: Dieselbe Triebspitze wie auf Foto 2, zentral im geöffneten Gespinst die Raupe der Eisenhut-Goldeule. Manipuliertes Freilandfoto, Wuppertal-Barmen, Kriemhildenstraße, 20. April 2019.

Schaut man auf die aktuelle Verbreitungskarte der Art im Arbeitsgebiet der Rheinisch-Westfälischen Lepidopterologen dann könnte man den Eindruck gewinnen, daß die Bestände dieses schmucken Nachtfalters (siehe Foto 1) stark zurückgegangen sind. In der Vergangenheit haben Sammler aber auch vermehrt nach Raupen gesucht. Gerade in diesen Tagen ist der Nachweis der Art solchermaßen leicht möglich. Zusammengesponnene Triebspitzen von Eisenhut sind ein starker Hinweis auf den Besatz durch eine junge Raupe, siehe Fotos 2+3. Durch vorsichtiges Öffnen des Verstecks kann man dann die Raupe darin finden. In diesem Stadium sind die Raupen noch grün gefärbt mit zahlreichen schwarzen Punkten im Abdominalbereich.

Ich habe in den letzten beiden Tagen, am 19. und 20. April, hier in Wuppertal-Barmen an vier verschiedenen Standorten  (Kleingartenanlagen, Garten und einem Waldrand) die Art über den Raupenbesatz an Eisenhut Triebspitzen nachgewiesen. Das wäre sicher auch andernorts möglich.

ADA_1736_01

Polychrysia moneta, erwachsene Raupe (Foto: Armin Dahl)

ADA_1735_01

Polychrysia moneta, Raupe im Porträt (Foto: Armin Dahl)

Veröffentlicht 20. April 2019 von ntorva in Arten / Listen

So laß ich mich gerne überraschen!   4 comments

Als ich heute Morgen die Lichtfalle auf meinem Balkon (Wuppertal-Barmen, Innenstadt, 190m) öffnete, war ich schon sehr überrascht. Ein frischer Falter von Caradrina gilva war dort zu finden! Der muß einer zweiten Generation angehören. Das erste Auftreten dieser Art auf meinem Balkon hatte ich schon vor ein paar hier in der Heidelandschaft vorgestellt. In den Folgejahren gab es zunächst, wenn überhaupt, Einzeltiere. Das hat sich aber in den letzten Jahren geändert. Und in diesem Jahr flogen dann vom 29. Mai bis zum 13. Juni 44 Exemplare dieser Staubeule in die Falle (okay, da mag mancher Falter mehrfach reingeschaut haben), aber noch nie gab es so spät einen zu sehen. In der aktuellen Literatur, u. a. Steiner/Ratzel et al. „Die Nachtfalter Deutschlands“  aber auch in Robineaus „Guide des papillons nocturnes de France“ wird von Flugzeiten im Juni/Juli bzw. Juni bis August gesprochen. Zudem sei die Art univoltin. Aber bei unserem aktuell schon so lange ausgedehnten Sommer scheint die Art mal was Neues ausprobieren zu wollen.

Vielleicht gibt es ja andernorts ähnliches zu entdecken, es bleibt spannend.

Armin RadtkeIMG_5272_gilva

Foto: Armin Radtke, Studiofoto, Wuppertal-Barmen, Innenstadt, 190m, 20. September 2018

Veröffentlicht 20. September 2018 von ntorva in Arten / Listen

Valentinstags Liebesgrüße, eher ungewöhnlicher Art   Leave a comment

Das kann doch nur eine Persiflage sein war mein erster Gedanke als ich davon erfuhr. Es ist aber ernst gemeint und zeigt mir auf, wie beschränkt mein Vorstellungsvermögen offensichtlich ist.  Der New Yorker Bronx Zoo lädt ein zum Valentinstag Namenspatenschaften für Madagaskar Fauchschaben (wahlweise durch Überreichen von Schokoladen Schaben oder Strümpfen mit Schabenmotiv etc.) zu verschenken.

Wenns der Zuneigung zu Insekten hilft, dann kann ich das Ganze natürlich nur befürworten.

Veröffentlicht 14. Februar 2018 von ntorva in Arten / Listen

Die arme Kastanie!   1 comment

Die Auswirkungen des Befalls mit der Roßkastanien-Miniermotte Cameraria ohridella auf ihre Wirtsbäume sind hier in der Heidelandschaft schon mehrfach Thema gewesen. In der letzten Woche habe ich nun erstmals eine zweite Blüte und frischen Blattaustrieb bei einer solchermaßen befallenen Kastanie beobachten können. Der Baum steht in Wuppertal-Elberfeld an der Briller Straße ca. 50m nördlich der Einmündung der Kirschbaumstraße (Fotos: Armin Radtke, 16.IX.2017).

Es ist ja nun nicht zu erwarten, daß der Baum in diesem Jahr noch fruchten wird, aber der Versuch spiegelt wohl seine Not wider.

Unabhängig von diesem einzelnen Baum hat die Westdeutsche Zeitung das Aussehen der Kastanien im Stadtgebiet Wuppertals übrigens heute auch zum Thema gemacht: http://www.wz.de/lokales/wuppertal/motten-und-bakterien-setzen-kastanien-zu-1.2520952

Veröffentlicht 22. September 2017 von ntorva in Arten / Listen

Öfter mal was Überraschendes   Leave a comment

Heute morgen gab es für mich bei der Kontrolle der Lichtfalle auf dem Balkon mal wieder eine Überraschung: ein Männchen von Leucoma salicis, dem Pappel-Trägspinner, hatte sich ein Stelldichein gegeben. Der letzte Nachweis dieser Art hier im Niederbergischen erfolgte am Eskesberg in Wuppertal-Elberfeld am 14.VI.1989 durch Thomas Wiemert. Nach der aktuellen Roten Liste NRW gilt salicis im Naturraum Bergisches Land als „ausgestorben“ und NRW weit als „vom Aussterben bedroht“.

Leucoma salicis, Wuppertal-Barmen, 24.VI.2017

Leucoma salicis Wuppertal-Barmen, Innenstadt, Emilienstraße 32, Studiofoto Armin Radtke, 24.VI.2017

 

Veröffentlicht 24. Juni 2017 von ntorva in Arten / Listen

Einkaufsbummel im Herbst   2 comments

Es gibt bestimmt manche unter uns Schmetterlingsfreunden, die im Familienkreis schon mehrfach die Klage „Du denkst auch immer nur an Deine Schmetterlinge!“ zu hören bekommen haben. J e t z t gibt es sehr gute Gelegenheiten zum ersten die Sippe zu erfreuen dadurch, daß man bei einem Einkaufsbummel in der Stadt gerne mitgeht, weil man zweitens dabei zwangsläufig an Kastanienbäumen vorbeikommt und beim Blick auf das Laub im Vorübergehen Fundpunkte der Roßkastanien Miniermotte Cameraria ohridella aufnehmen kann.

Auch wenn die Bäume nicht direkt zugänglich sind hat diese Jahreszeit den Vorteil, daß durch die Herbstwinde schon viele Blätter am Boden liegen und man daran bequem nach den Miniergängen suchen kann. Im Siedlungsbereich wird es kaum Kastanien geben, die nicht befallen sind. Die Bilder zeigen ein paar Impressionen, die ich heute bei mir im Innenstadtbereich von Wuppertal-Barmen festhalten konnte.

Roßkastanien mit C. ohridella Befall, Wuppertal-Barmen, Kothen, 23.X.2016, Fotos: Armin Radtke

Veröffentlicht 23. Oktober 2016 von ntorva in Arten / Listen

Wanderfalter unterwegs   2 comments

Chrysodeixis spec., Wuppertal-Barmen, Emilienstraße, 12.IX.2016

Chrysodeixis spec., Wuppertal-Barmen, Emilienstraße, 12.IX.2016

Ammoconia caecimacula, Wuppertal-Barmen, Emilienstraße, 12.IX.2016

Ammoconia caecimacula, Wuppertal-Barmen, Emilienstraße, 12.IX.2016

Heute Morgen wußte ich beim Blick in die Lichtfalle auf meinem Balkon, daß mir da etwas zuvor kaum Bekanntes gegenüber saß. Eine Plusie aus der Gattung Chrysodeixis, chalcites oder sogar womöglich acuta? Goldene Anteile sehe ich auf den Flügeln jedenfalls keine, aber der Falter ist ja auch schon etwas abgeflogen. Die Kollegen im Lepiforum werden bestimmt helfen können, da läuft eine Anfrage.
Daneben wartete zusätzlich unter anderem auch noch eine Ammoconia caecimacula in der Falle, auch ein seltener Anblick hier im Niederbergischen.

Veröffentlicht 12. September 2016 von ntorva in Arten / Listen

Cydalima perspectalis in Wuppertal-Barmen   1 comment

Befallener Buchsbaum an den Rathausarkaden, Wuppertal-Barmen, 15. Mai 2016; Foto Armin Radtke

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Cydalima perspectalis, 15. Mai 2016, Wuppertal-Barmen, Rathaus, Foto Armin Radtke

Nachdem ich vor knapp drei Jahren zum ersten Mal einen Buchsbaumzünslerfalter in Wuppertal gesehen hatte war es gestern dann endlich wieder soweit. Da fand ich in unmittelbarer Nähe des Rathauses in Barmen sieben erwachsene Raupen dieser Art an ihrer Nahrungspflanze in einem Pflanzkübel.

Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird bis sich diese Art auch hier in Wuppertal in den innerstädtischen Parks, Friedhöfen und Vorgärten etabliert haben wird.

Veröffentlicht 15. Mai 2016 von ntorva in Arten / Listen, Buchsbaumzünsler, Mikros

Cupido argiades   Leave a comment

Cupido argiades, Eskesberg

Cupido argiades, Eskesberg 23.VIII.2015, Studiofoto, Armin Radtke

Er ist auch hier im Niederbergischen wieder unterwegs! Nachdem ich am Freitag den 21.VIII. auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Wuppertal-Vohwinkel die ersten Kurzschwänzigen Bläulinge diesen Jahres im Wuppertaler Raum zu Gesicht bekommen habe, war die heutige Nachsuche auch am Eskesberg von Erfolg gekrönt. Unter mehreren Icarus-Bläulingen fand sich ein Weibchen des Kurzschwänzigen Bläulings. Im mittlerweile vierten Jahr in Folge ist diese Art somit am Eskesberg nachgewiesen.

Im Moment scheint Cupido argiades ja an vielen Orten im Rheinland unterwegs zu sein, vorgestern sah Armin Dahl sie ja in der Wahner Heide, siehe untenstehenden Beitrag, gestern sah ich 8 Falter linksrheinisch zwischen Bonn und Bornheim-Hersel auf Rotkleeäckern in unmitelbarer Rheinnähe. Es lohnt sicher jetzt auch die Augen andernorts auf die kleinen Bläulinge zu richten. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Kurzschwänzigen Bläulinge deutlich kleiner als die zeitgleich fliegenden Polyommatus icarus.

Veröffentlicht 23. August 2015 von ntorva in Arten / Listen

Der ehemalige Rangierbahnhof Vohwinkel im Wuppertaler Westen   Leave a comment

Nachdem wir am Freitag einen ungewöhnlich falterreichen Abend auf dem Gelände der Naturschule Grund in Remscheid erlebt hatten, siehe Tims Eintrag weiter unten, wollte ich mal schauen, was sich denn auf dem ehemaligen Rangierbahnhofsgelände in Wuppertal-Vohwinkel so zeigt. Auch hier war der anfangs verhaltene Anflug der Falter später in der Nacht mit 50 Macro Arten dann doch sehr zufriedenstellend. Der große Gegensatz der Biotopstrukturen der beiden Abende zeigte sich deutlich im Artenspektrum: kräuterreiche offene, trockene Ruderalstrukturen gibt es bei uns im Niederbergischen hauptsächlich an Eisenbahntrassen und in Kalkabbaugebieten, also eher selten. Als Besonderheiten fanden sich dann gestern:

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Heliophobus reticulata, 13.VI.2015 (Studiofoto), Armin Radtke

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Hadena perplexa, 13.VI.2015 (Studiofoto), Armin Radtke


1. Hadena perplexa

2. Heliophobus reticulata

3. Eupithecia venosata

dazu u. a. Earias clorana, Polia bombycina und Hemistola chrysoprasaria.

Veröffentlicht 14. Juni 2015 von ntorva in Arten / Listen

Mal über den Tellerrand geschaut…   Leave a comment

Hallo Zusammen,

als ich vorgestern Nachmittag bei ca. 15oC am Eskesberg in Wuppertal-Elberfeld nach Schmetterlingen Ausschau halten wollte, gab es zunächst überhaupt keine Insekten zu sehen. An dem „Bienenhotel“ unterhalb des Hotels Eskeshof dann fand ich aber drei ca. 4cm große Schlupfwespen Weibchen bei der Eiablage. Ihre Ovipositoren zielten nicht in irgendwelche Zellen des Bienenhotels, sondern in die Pfosten der Gerüstkonstruktion. Ich kenne solch große Schlupfwespen nicht aus dieser Jahreszeit, aber warum sollte es denn nur bei Schmetterlingen in diesem Jahr ungewöhnliche Flugzeiten geben.

Ich vermute es handelt sich bei den Schlupfwespen um Rhyssa persuasoria, deren Flugzeit aber eigentlich laut diversen Webseiten eher im Juni-September liegt.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht 25. November 2014 von ntorva in Arten / Listen

Lithosia quadra in Wuppertal-Barmen   3 comments

Hallo Zusammen,

als ich vor ein paar Minuten nach meiner Lichtfalle schauen wollte fiel der Blick dann ziemlich schnell auf die Wand daneben: Seit 7 Jahren zum ersten Mal wieder hier in der Stadt, diesmal aber nicht in Beyenburg wie damals, sondern bei mir auf dem Balkon in der Innnenstadt von Barmen: Lithosia quadra! Die hatte Dietmar Borbe ja schon am 4. Oktober in Heiligenhaus begrüßen dürfen. Offensichtlich scheint es in diesem Jahr wieder einige Falter gen Norden gezogen zu haben, so daß die zweite Generation weit entfernt vom „normalen“ Lebensraum angetroffen werden kann.

Also: Lichtfallen anlassen und weiterhin überraschen lassen (gestern Morgen hatte ich eine Helicoverpa armigera in der Falle).KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht 18. Oktober 2014 von ntorva in Arten / Listen

Marscheider Trasse in Wuppertal-Beyenburg   1 comment

Hallo Zusammen,
da mußte ich doch heute bei Sonnenschein und knapp 20oC die Gunst der Stunde nutzen und mal auf der schönsten Heidefläche im Osten Wuppertals schauen, ob da nicht auch Raupen zu finden sind. Nachdem wir, Armin Dahl, Ernst Herkenberg, Tim Laußmann und ich, letztes Wochenende in die Dellbrücker Heide bei Köln erfolgreich, was Raupen angeht, fremdgegangen sind, war der Wunsch hier auch an Heidekraut Raupen zu finden groß.
Und siehe da: Drei fast erwachsene Raupen von Macrothylacia rubi, sowie eine von Anarta myrtili fanden sich an Calluna, zwei Raupen von Acronicta auricoma an Birken Schösslingen. Dazu saß dann noch ein klitzekleiner ganz frischer weiblicher Falter von Lycaena tityrus, 3. Generation, an den Heidekraut-Pflänzchen.
Soweit ich das jetzt richtig einschätze wäre die Marscheider Trasse der einzige aktuelle Fundort von rubi und myrtili hier im Niederbergischen. Auf jeden Fall ein auch in Zukunft weiter sehr Beobachtenswerter.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Acronicta auricoma (Denis & Schiffermüller, 1775), Wuppertal, Marscheider Wald, 27. September 2014. Studiofoto Armin Radtke

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Anarta myrtili (Linnaeus, 1761), Wuppertal, Marscheider Wald, 27. September 2014. Studiofoto Armin Radtke

KMacrothylacia rubi Raupe

Macrothylacia rubi (Linnaeus, 1758), Wuppertal, Marscheider Wald, 27. September 2014. Studiofoto Armin Radtke

Veröffentlicht 27. September 2014 von ntorva in Eulenfalter, Spinner

Cupido argiades am Eskesberg   Leave a comment

Hallo Zusammen,

heute Nachmittag, bei 29oC und Windstille, war mal wieder der Kurzschwänzige Bläuling Cupido argiades am Eskesberg in Wuppertal-Elberfeld zu finden. Das ist nun das dritte Jahr in Folge, das die Art dort angetroffen werden konnte.

Unter den wenigen Tagfalterarten war das Ochsenauge die dominante Art. Der argiades gehört sicherlich der zweiten Generation an, war schon etwas abgeflogen. Wer die Art mal sehen möchte hat da am Eskesberg bestimmt in diesem Jahr noch Gelegenheit zu. Hornklee und Rotklee sind dort zur Zeit blühend reichlich vorhanden. Eine dritte Generation von argiades kann bis in den beginnenden September unterwegs sein. Zudem fliegen als Dreingabe zur Zeit noch der Glasflügler Bembecia ichneumoniformis und der Zünsler Oncera semirubella, beide als Raupen an Hornklee lebend. Bisher nur als Raupe und Kokon sichtbar wird in Kürze aber auch noch eine weitere Hornklee Art anzutreffen sein: Zygaena filipendulae. Letztes Jahr waren es am Eskesberg Hunderte!

Veröffentlicht 16. Juli 2014 von ntorva in Arten / Listen

Eremodrina gilva nun auch im Sauerland?   Leave a comment

Eremodrina gilva, Unterführung Bahnhof Ennepetal-GevelsbergKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAHeute Nachmittag, 6. VII.2014, fand ich in der Unterführung des Bahnhofes Ennepetal-Gevelsberg eine frische Eremodrina gilva! Die naturräumliche Abgrenzung zwischen dem Bergischen Land und dem Sauerland dort ist mir ehrlich nicht ganz klar. Aber wahrscheinlich wäre dies der Erstfund für den Naturraum Sauerland.
Was auf jeden bemerkenswert ist, ist der Umstand, daß auch dieser Falter wiederum in unmittelbarer Nähe zu Bahngleisen gefunden werden konnte. Vor einem Jahr fand ich diese Art bei mir in Wuppertal-Barmen auf dem Balkon, ca. 100m Luftlinie von derselben Eisenbahnstrecke an der ich ihn heute in Gevelsberg sah. Im Juli 2006 war es in einem Garten in Aachen, wo der Leuchtturm 5 Meter neben den Gleisen stand.
Es lohnt sich auf jeden Fall Neonröhren an Gleisunterführung genauer zu inspizieren.

Veröffentlicht 6. Juli 2014 von ntorva in Arten / Listen

%d Bloggern gefällt das: