Archiv für die Kategorie ‘Mikros

Hurra! wir leben noch   3 comments


„Wie stark ist der Mensch? Wie stark?
In der Not hilft weder Zorn, noch lamentieren.
Wer aus lauter Wut verzagt und nichts mehr tut,
Der wird verlieren.“

Wenn Tim Laußmann in diesem Blog anfängt, den Papst zu zitieren, dann wirds richtig ernst! Da  möchte ich nicht zurückstehen und empfehle Euch heute die italienische Sängerin Milva, Jahrgang 1939, die  – mal abgesehen von dem eingebetteten Video – seinerzeit mit Mikis Theodorakis und Astor Piazolla  auch wirklich gute Musik gemacht hat.

Wer nichts mehr tut, der wird verlieren: Unter dieses Motto kann man vielleicht die kommenden Wochen stellen, in denen alle Veranstaltungen und Exkursionen wegen der Corona-Epidemie abgesagt sind, und viele von Euch zu Hause sitzen. Die Decke fällt einem auf den Kopf, und draußen ist es auch noch eisekalt, die Schönwetterperiode im März 2020 hat erst mal ein Ende gefunden. Jetzt kommt die politisch völlig unkorrekte, aber auch vom Deutschen Wetterdienst verwendete „Russenpeitsche“ mit arktischer Kaltluft. Zeit also die vielen Bilder zu sortieren, nachzubestimmen, oder sich im Internet ein wenig umzusehen.

Zum Beispiel im Portal observation.org, das mittlerweile für alle Bundesländer eigene Unterseiten hat. So finden sich zum Beispiel in nrw.observation.org über 44.000 Tagfalterbeobachtungen aus Nordrhein-Westfalen. Darunter sind alleine im Frühjahr 2020 über 70! Beobachtungen vom Großen Fuchs, der damit zwischen Emsland und Eifel deutlich häufiger beobachtet wurde als der Kleine Fuchs (13 Beobachtungen).

Woran das liegt kann vorerst niemand sicher erklären, C-Falter, Waldbrettspiel, Landkärtchen hatten alle schon mal schlechte Zeiten mit wenigen Nachweisen, das Kleine Wiesenvögelchen und der Mauerfuchs scheinen sich in der Region gaaanz langsam zu erholen. Der Große Fuchs war jahrzehntelang verschwunden und ist heute wieder zurück, den Scheckenfaltern wie Melitaea cinxia ist das bisher nicht gelungen. Die Vorkommen vom Kleinen Fuchs machen in den vergangenen Jahren starke Häufigkeitsschwankungen durch, jedenfalls in unserer Region. In der Eifel kann das Ganze schon wieder völlig anders aussehen, dort ist der Kleine Fuchs nach meiner Einschätzung stetiger und häufiger – die langfristigen Bestandsschwankungen vieler Tagfalterarten bleiben ein Mysterium.

Zum Abschluss aber noch ein Bild aus Wuppertal, von der Gleisbrache in Vohwinkel, wo vor 16 (!) Jahren am 17. April ein Weibchen von Saturnia pavonia ans Licht kam.. Ziemlich genau drei phänologische Wiochen früher, am 28. März 2020, saß dort wiederum ein Männnchen des Kleinen Nachtpfauenauges in der Pheromonfalle von Armin Radtke.

Veröffentlicht 29. März 2020 von Armin Dahl in Mikros, Phänologie, Spinner, Tagfalter

Wintersport: Minensuche am Feuerdorn   2 comments


Ein bisschen aus der Mode gekommen ist er, der Mittelmeer-Feuerdorn (Pyracantha coccinea). Zu meinen Kinderzeiten stand in jedem Vorgarten so ein Busch, bei uns zu Hause direkt neben dem Futterhäusschen für die Vögel. Und wenn die Amseln im Winter nichts mehr zu fressen hatten, dann kam der Tag an dem sie zuerst die Beeren am Ilex und danach die am Feuerdorn plünderten, dessen dekorative, erbsengroße orange Früchte als Notvorrat dienten.  Bei uns Kindern war der Feuerdorn nicht so beliebt: Wer da beim Spielen hineinfiel hatte länger etwas davon, der Busch trägt wie etliche andere Rosengewächse eine tückische Bewaffnung aus Sprossdornen, ähnlich wie Weißdorn und Schlehen.

In der Haaner Innenstadt stehen an ein paar Stellen noch Feuerdorne, meist neben Parkplätzen, wahrscheinlich als Sichtschutz und damit die Menschen nicht durch die Hecke laufen, siehe oben. Einer der Büsche direkt an der Hauptstraße war heute das Ziel meiner Suche, die ganze 10 Sekunden dauerte. Schon beim ersten Hingucken sprangen sie mir ins Auge, die pergamentartigen Minen auf der Blattoberseite der Blätter, und in drei Minuten hatte ich ca. 20 Stück davon in einem einzigen Busch entdeckt: Phyllonorycter leucographella, die Feuerdorn-Faltenminiermotte, ist hier herum offenbar ziemlich häufig.

Und wie bei Blattminierern so üblich, sind die Kenntnisse über die Verbreitung in Deutschland rudimentär, kaum jemand beschäftigt sich mit diesen Winzlingen, was es zu ändern gilt. Die Minen von P. leucographella finden sich im Winter am (immergrünen!) Feuerdorn, im Sommer auch an anderen  Rosengewächsen. Die Raupe lebt zwischen Blattober- und Unterseite, späte Stadien tragen auffallende dunkle Schilder auf der Rückseite. Die Mine befindet sich auf der Blattoberseite und ist von unten kaum zu erkennen.
Mit 7-8 Millimetern Spannweite ist der Falter etwa so dick wie eine Stecknadel, winzig aber wunderschön rehbraun mit weißen Streifen gezeichnet (griechisch Λευκός leucos = weiß, γραφή graphe = Schrift).

Die Art bildet offenbar zwei Generationen aus und eine ausgedehnte Flugzeit. Der Typenfundort liegt in Montenegro, der Erstnachweis für Deutschland erfolgte 1983, die Art hat sich hier wohl mit dem Zierpflanzenbau ausgebreitet. Ich wünsche viel Spaß bei der Suche!

Veröffentlicht 17. Januar 2020 von Armin Dahl in Blattminierer, Mikros

Sergeant-Major am Schneckenklee: Grapholita compositella   1 comment

Kleewickler Grapholita compositella, Haan, 1. Mai 2019 (Foto: Armin Dahl)

Ein winziges Stäubchen, das in hohem Tempo in einer im Vorjahr eingesäten Wiese herumsaust und sich trotz der geringen Größe nur im Sprintmodus einfangen lässt: Noch vor wenigen Jahren hätte ich dieses Tierchen einfach ignoriert, einer von vielen Mikros halt.

Heute weiss ich allerdings daß die „Mikros“ zum einen deutlich bunter oder auffälliger gezeichnet sind als die größeren „Makros“ unter den Motten. Und ausserdem sind viele Arten pflanzenspezifisch: Blattwickler, Miniermotten und andere leben oft nur an einer einzigen Pflanzenart oder -gattung, und man kann aus ihrem Vorkommen Rückschlüsse auf die Lebensräume ziehen.

Also musste das kaum erkennbare Tierchen doch noch zum Fototermin eingeladen werden, und erst dabei kam die wunderschöne Zeichnung zum Vorschein.

Grapholita compositella trägt auf dem Rücken vier auffällige Querstreifen, und hat deshalb von den Nachbarn aus den Niederlanden den einprägsamen Namen Sergeant-majoortje“ bekommen: Der Sergeant-Major, im Deutschen würde man ihn etwa mit „Oberstabsfeldwebel “ übersetzen, ist beim Militär der höchste Dienstrang der Unteroffiziere und hat als Rangabzeichen auf den Schulterklappen die vier angesprochenen Querstreifen.

Es gibt nur einen Dienstgrad der noch mehr Streifen auf den Klappen trägt, fünf Schrägbalken in Form der belgischen Kartoffelstäbchen hat der „Oberstabsgefreite“, der deshalb schon zu meiner Bundeswehrzeit als „Pommes-General“ verspottet wurde. Oberstabsgefreite bei der Marine haben zusätzliche Streifen, und deshalb den Spitznamen „Nato-Zebra“. Aber das nur nebenbei, hier geht es ja nicht um Säugetiere.

Grapholita compositella fliegt nach SCHÜTZE als Falter in zwei Generationen von April bis August: Die Raupe lebt zwischen den Gipfelblättern von Medicago sativa (Schneckenklee) versponnen, im Lepiforum gibt es auch etliche Bilder mit Befallspuren von Rotklee (Trifolium pratense). In Nordrhein-Westfalen gibt es nur relativ wenige Nachweise, was an der mangelnden Durchforschung liegen dürfte: In den Niederlanden ist der Falter flächendeckend verbreitet.

 

 

Veröffentlicht 4. Mai 2019 von Armin Dahl in Arten / Listen, Mikros

Bergische Heideterrasse zwischen Friedhof, Autobahn und Deponie   Leave a comment

Die Planung für die Feldsaison 2019 läuft! Heute habe ich mir einen kleinen Auslüfte-Spaziergang gegönnt, in eine Ecke des Kreises Mettmann, in die man normalerweise freiwillig keinen Fuß setzt.
Auf dem Luftbild ist zwischen Rhein und Wupper im Raum Monheim-Leichlingen fast nur Siedlungsbrei zu erkennen, hier geht auch gewerbetechnisch voll die Post ab. Das Gelände ist eben, Autobahnen und Bahnstrecken reichlich vorhanden, und Städte wie Monheim laden mit niedrigen Steuern zum Flächenfraß ein: Naturschutz findet hier nur auf winzigen Restflächen statt.
Der Kapeller Weg in Langenfeld endet am Kommunalfriedhof, immerhin ist hier ein wenig Wald übriggeblieben. Aber die Autobahnen A3 und A542 rauschen mächtig im Hintergrund, hier möchte ich jedenfalls nicht begraben sein. Im weiteren Verlauf heißt die Straße „An der Glashütte“, und hier muss er irgendwo sein, der klägliche Rest der „Leichlinger Sandberge„.
Die „Berge“ sind eigentlich nur ein paar ehemalige Dünen entlang des Rheins, mittlerweile ist fast alles ein Opfer der Baustoff- und Glasindustrie geworden. Dafür entstehen neue Berge: Trotz jahrzehntelanger Proteste der Initiative „Rettet die Sandberge“ wurde und wird in Langenfeld der zweite Bauabschnitt der Mülldeponie aufgebaut, bis 2030 soll es dort noch weitergehen mit Verfüllen und Rekultivieren.

Immerhin ist im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen ein kleiner Ersatzlebensraum entstanden, ein südostexponierter, sonniger Sandhang, dort hat die Zauneidechse ein kleines Refugium bekommen. Und dort finden sich vielleicht auch noch Reste der ehemaligen Schmetterlingsfauna der Sandberge, zum Beispiel der im STAMM (1981) beschriebene Rotrandbär Diacrisia sannio, der früher in der Region anscheinend verbreitet war. Hier mal eine Auswahl der im STAMM genannten (und bisher nicht edv-mäßig erfassten) Fundorte: Düsseldorf-Eller; Hildener Heide; Sandberge/Leichlingen; Wipperfürth; Ronsdorf; Radevormwald.

Momentan fliegt praktisch nichts, aber trotzdem gilt die Regel: Kein Spaziergang ohne Datensatz! Und auch der winterlich kahle Buchenwald am Spürklenberg liefert innerhalb weniger Sekunden ein erstes Ergebnis: Zimmermannia liebwerdella, die Buchenrinden-Zwergminiermotte, kommt hier reichlich vor. Dieses winzige Luftplankton habe ich als Falter zwar noch nie gesehen, aber ihre Minen verzieren die nach Süden zeigende Seite der Stämme, und der Fund liefert ein weiteres kleines Kästchen auf der Verbreitungskarte.

Minen von Zimmermannia liebwerdella (ZIMMERMANN, 1940), Langenfeld, Spürklenberg, 27. Dezember 2018 (Foto: Armin Dahl)

Minen von Zimmermannia liebwerdella (ZIMMERMANN, 1940), Langenfeld, Spürklenberg, 27. Dezember 2018 (Foto: Armin Dahl)

Veröffentlicht 28. Dezember 2018 von Armin Dahl in Auf Tour, Heideterrasse, Lebensräume, Mikros

Minensuche: Stigmella aceris und Stigmella ulmivora   Leave a comment

Nepticuliden (Zwergminiermotten) sind so ziemlich das mickrigste Kleinzeugs dass man sich vorstellen kann. Die Falter sind keine 2 Millimeter lang und echtes Luftplankton. Meinen höchsten Respekt haben die Menschen die es schaffen diese Tierchen auch noch sauber auf Nadeln zu präparieren und zu spannen. Das ist hohe Handwerkskunst!
Noch verrückter finde ich, dass diese kleinen Stäubchen komplette Vollinsekten sind, mit Flugapparat, Flügelschuppen, Fühlern, Strickleiternervensystem und allem was dazugehört. Da können sich die Maschinenbauer und Bioniker noch etwas abschauen, was die Miniaturisierung angeht!

Keine große Kunst ist der Nachweis dieser Arten im Herbst, über ihre Gangminen in verschiedenen Blättern der heimischen Laubgehölze. Über einige Arten, die man an Pappelblättern findet hat dankenswerter Weise schon Josef Bücker berichtet. Im Gefolge haben wir einige Nachweise zum Beispiel von Ectoedemia hannoverella bekommen, einer Art die im Tiefland ziemlich weit verbreitet zu sein scheint.
Häufig sind die Blattminen an den sogenannten „Fehlfarben“ im Herbstlaub zu erkennen sind: Wo die Raupe zwischen Blattober- und unterseite miniert hat, kann die Pflanze bei einsetzender Herbstfärbung den Blattfarbstoff Chlorophyll nicht mehr zurückziehen, es entsteht ein auffallen grüner Fleck auf den gelben Blättern.

Im folgenden mal zwei weitere Arten, deren Minen momentan leicht zu finden sind.

Stigmella aceris (Frey, 1857
Minen an Blättern von Spitzahorn und Feldahrn. Die Art bildet einen ziemlich langen, mehrere Zentimeter langen Gang, der oft einer Blattrippe folgt. Völlig abgefahren: Das glänzende Nepticuliden-Ei am Beginn des Fraßgangs, auf der Unterseite: Hier kommt meine Kamera an ihre Grenzen.


Stigmella ulmivora (Fologne, 1860)

An Blättern der Feld- und Bergulme, die zwar als blühender Baum sehr selten geworden ist, aber an vielen Stellen im Unterwuchs von Hecken und Feldgehölzen steht. Die Ulmen-Blätter sind am asymmetrischen Blattgrund leicht zu erkennen. Der englische Name „barred elm pigmy“ weist auf ein wesentliches Merkmal von S. ulmivora hin: Der Fraßgang wirkt durch den in dichtem Zickzack abgelegten Kot der Raupe gestreift, „barred“.

Veröffentlicht 29. Oktober 2018 von Armin Dahl in Mikros

Letzte Mohikaner und Minensuche   8 comments

Cupido argiades, Dormagen, Wahler Berg, 30 September 2018. (Foto: Armin Dahl)

Den ersten Kurzschwänzigen Bläuling habe ich in diesem Jahr am 6. Mai gesehen, auf der Wiese vor meinem Wohnzimmer in Haan. Den vorläufig letzten gestern, am 30 September 2018, in einem Ackerrandstreifen am Wahler Berg in Dormagen. Wieviele Generationen der Falter im Supersommer 2018 hinbekommen hat, kann ich zwar nicht abschätzen, aber ich schätze mal eher vier als drei. Das ganze Phänomen der Ausbreitung von Cupido argiades finde ich nach wie vor unfassbar, bedenkt man wie selten der Falter noch in den 90ern in Deutschland war.

Andere Arten kommen da nicht mit, warum zum Teufel profitiert das Kleine Wiesenvögelchen nicht vom Klimawandel? Obwohl ich vor der Haustür die schönste Magerwiese habe, muss ich immer fast bis an den Rhein fahren, wenn ich einen Falter der Art sehen will. C. pamphilus, der mal überall im Grünland häufig war, ist ganz offensichtlich nicht ausbreitungsstark genug, um die paar Kilometer Luftlinie von den Rheindeichen bis nach Haan zu expandieren. Auch C. pamphilus macht mindestens drei Generationen durch, und fliegt aktuell noch auf den rheinnahen Trockenwiesen, wo es noch keinen Reif oder Bodenfrost gab.

Übrigens: Wem langweilig ist, weil draußen nur noch wenige Arten fliegen, oder das Wetter schlecht wird, der kann ja bei den anderen Entwicklungsstadien noch eine Weile weitermachen: Momentan sind zum Beispiel die Minen von Parectopa robiniella zu finden, zumindest in den wärmeren Regionen am Rhein entlang:  Die Art hat ebenfalls eine rasante Ausbreitungsgeschichte hinter sich, hat in diesem Jahr anscheinend die kompletten Niederlande erobert.

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Veröffentlicht 1. Oktober 2018 von Armin Dahl in Mikros, Phänologie, Tagfalter

Nachtexkursion zur Naturschule Grund in Remscheid am 14. September 2018   2 comments

Mindestens einmal im Jahr treffen wir uns zum gemeinsamen „Leuchtabend“ an der Naturschule Grund.

Die alte Schule im Ortsteil Grund beherbergt die Umweltbildungsstation der Stadt Remscheid. Hier wird Wert auf Artenvielfalt gelegt: Das weitläufige Gelände bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. So ist der angelegte Apothekengarten absolut sehenswert. Hier findet man Wildpflanzen genauso wie bekannte und in Vergessenheit geratene Nutz- und Zierpflanzen.

Diese Vielfalt macht sich natürlich auch bei den Schmetterlingen bemerkbar: Die meisten Arten sind als Raupe auf bestimmte Futterpflanzen angewiesen: Je mehr Pflanzenarten desto mehr Schmetterlingsarten. So zeigten sich am 14. September 2018 bei kühlen 15-18 Grad und leicht bedecktem Himmel über 40 Groß-und Kleinschmetterlingsarten an den „Köderschnüren“ und „Leuchttürmen“. Eine Zahl, die für die Jahreszeit, die Region und die eher kühle Ortslage in Remscheid bemerkenswert ist. Dem pädagogischen Leiter der Naturschule Grund, Jörg Liesendahl, gilt wie immer unser besonderer Dank!

Hier einige Bilder des Abends (Bitte anklicken!).

<< ———– Nachtrag von Armin —————->>

Und hier die ganze Artenliste

Micros

Tischeria ekebladella Mine 10 – an Eiche
Macrosaccus robiniella Mine 3 – an Robinie
Carcina quercana 10
Acleris rhombana 1
Acleris variegana 1
Hypsopygia costalis 1
Oncocera semirubella 2 – steht auf der Roten Liste Bergisches Land mit „1“ – vom Aussterben bedroht!
Crambus perlella 1
Cydalima perspectalis 2 – andlich auch in Remscheid angekommen!

Großschmetterlinge

Watsonalla binaria 2
Watsonalla cultraria 2
Drymonia obliterata 1 – zweite Generation!
Phragmatobia fuliginosa 1 -frischer Falter, dritte Generation?
Opisthograptis luteolata 3
Peribatodes rhomboidaria 3
Campaea margaritaria 2
Pungeleria capreolaria 1
Idaea aversata 5
Epirrhoe alternata 1
Camptogramma bilineata 1
Chloroclysta siterata 1
Dysstroma truncata 1
Thera britannica 3
Colostygia pectinataria 3
Gymnoscelis rufifasciata 1
Laspeyria flexula 5
Hypena proboscidalis 4
Rivula sericealis 3
Amphipyra pyramidea 7
Phlogophora meticulosa 1
Xanthia togata 1
Tiliacea aurago 1
Sunira circellaris 1
Agrochola litura 3
Conistra vaccinii 7
Ochropleura plecta 1
Noctua pronuba 8
Noctua comes 2
Noctua fimbriata 1
Noctua janthina 1
Xestia xanthographa 4

Oncocera semirubella: Die schwarzen Kästchen zeigen die aktuellen Nachweise seit 2001, das rote Kästchen markiert denMTB-Quadranten 4709,3 in dem Remscheid-Grund liegt.

„Bestes“ Ergebnis des Abends ist mit Sicherheit der Fund von Oncocera semirubella auf dem ehemaligen Sportplatz neben der Naturschule Grund. Der Falter hat sich in den letzten Jahren aus dem Tiefland bis ins kühle, regenreiche Remscheid vorgearbeitet und besiedelt jetzt offenbar auch das Bergische Land. Auf der Roten Liste Bergisches Land (SCHUMACHER et al. 2010) steht der Falter noch in Kategorie „1“ – vom Aussterben bedroht!

 

Veröffentlicht 15. September 2018 von Tim Laußmann in andere Insekten, Eulenfalter, Mikros

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